Kognitivismus

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Im Gegensatz zum Behaviorismus wird menschliches Erleben und Verhalten über kognitive Prozesse erklärt. Dabei wird das Individuum als informationsverarbeitendes Wesen betrachtet. Die Black Box des Behaviorismus wird versucht, offen zu legen.

Forschungsgegenstände sind Verarbeitungprozesse von Informationen wie Wahrnehmen, Denken, Verstehen und Erinnern. Betont werden dadurch interne Prozesse und kognitive Strukturen des Verstandes. "Lernen als Prozess der Informationsverarbeitung bedeutet hier kognitive Strukturen zu entwickeln, immer wieder zu verändern und dabei Wissen aufzubauen." (Arnold, 2005)

Wissen wird im Kognitivismus als deklaratives und prozedurales Wissen betrachtet, das unabhängig von einzelnen Personen vorliegt.

Kritsiert wird, dass komplexe Lernvorgänge nicht präzise erklärt werden können. Die menschliche Wahrnehmung bleibt auf rein kognitive Prozesse beschränkt. Soziale, emotionale und motivationale Prozesse werden vernachlässigt.

Quellen

Arnold, Patricia (2005): Einsatz digitaler Medien inder Hochschullehre aus lerntheoretischer Sicht. Online verfügbar unter http://www.e-teaching.org/didaktik/theorie/lerntheorie/arnold.pdf, abgerufen am 30.11.2011.

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