Inhaftierte: Unterschied zwischen den Versionen

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* Die FernUniversität hat in der Vergangenheit für einige JVAs einen sicheren und begrenzten Internetzugang eingerichtet (VPN-Tunnel). Dieses Verfahren wird zunehmend durch den Internetzugang über die [https://www.elis-public.de/information/ elis-Plattform] abgelöst.
 
* Die FernUniversität hat in der Vergangenheit für einige JVAs einen sicheren und begrenzten Internetzugang eingerichtet (VPN-Tunnel). Dieses Verfahren wird zunehmend durch den Internetzugang über die [https://www.elis-public.de/information/ elis-Plattform] abgelöst.
 
* elis kann allerdings nur genutzt werden, wenn ein entsprechender Vertrag zwischen der JVA und dem Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft als Betreiber abgeschlossen wurde. Das kann im Einzelfall dazu führen, dass kein sicherer Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität eingerichtet werden kann und damit das Studium in dieser JVA nicht möglich ist.
 
* elis kann allerdings nur genutzt werden, wenn ein entsprechender Vertrag zwischen der JVA und dem Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft als Betreiber abgeschlossen wurde. Das kann im Einzelfall dazu führen, dass kein sicherer Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität eingerichtet werden kann und damit das Studium in dieser JVA nicht möglich ist.
* elis sichert neben dem Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität auch den Mailverkehr zwischen Studierenden und dem Betreuungspersonal in den Lehrgebieten. Dabei wird eine neutrale individuelle Mailadresse für die Inhaftierten genutzt, sodass nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, dass sie von einer JVA aus studieren. Jede Mail wird über den Pädagogischen Dienst der JVA an die Inhaftierten weitergeleitet um die Kommunikation bei Bedarf überprüfen zu können.
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* elis sichert neben dem Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität auch den Mailverkehr zwischen Studierenden und dem Betreuungspersonal in den Lehrgebieten. Dabei wird eine neutrale individuelle Mailadresse für die Inhaftierten vergeben, sodass nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, dass sie von einer JVA aus studieren. Jede Mail wird über den Pädagogischen Dienst der JVA an die Inhaftierten weitergeleitet um die Kommunikation bei Bedarf überprüfen zu können.
 
* elis meldet neue Studierende aus den angeschlossenen JVAs an das ZMI, damit bei Bedarf über das Rollen- und Rechtekonzept in der Lernplattform Moodle und anderen eLearning-Anwendungen für die Einschränkungen in der Kommunikation und Kooperation gesorgt wird.
 
* elis meldet neue Studierende aus den angeschlossenen JVAs an das ZMI, damit bei Bedarf über das Rollen- und Rechtekonzept in der Lernplattform Moodle und anderen eLearning-Anwendungen für die Einschränkungen in der Kommunikation und Kooperation gesorgt wird.
  
  
 
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Version vom 8. August 2016, 13:51 Uhr

Allgemein ist das Studium an der FernUniversität für Inhaftierte, die die entsprechenden Voraussetzungen für den Hochschulzugang erfüllen, möglich (siehe [1]).

Allerdings gilt es einige Hürden zu überwinden.

Organisatorisch:

  • In der Regel ist die Kommunikation mit anderen Studierenden für Inhaftierte stark eingeschränkt oder sogar ganz verboten. In vielen Studiengängen insbesondere der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften wird auf Kommunikation und Kooperation jedoch großen Wert gelegt. Nicht immer ist es möglich, für entsprechende Studienleistungen eine Sonderregelung zu erreichen. Daher muss zwingend vor der Einschreibung - bei Bedarf mit Unterstützung des Pädagogischen Dienstes in der JVA - geklärt werden, welche Module aus der JVA heraus studiert werden können, ob Studienleistungen mit hohem Anteil an Kommunikation und Kooperation auf die Zeit nach der Entlassung verschoben werden können oder ob Sonderregelungen möglich sind.
  • Gleiches gilt für zwingend vorgeschriebene Präsenzveranstaltungen.
  • Prüfungen (Klausuren und mündliche Prüfungen) können in der Regel in der JVA abgenommen werden. Auch hier gilt, dass Sonderregelungen frühzeitig verabredet werden müssen.

Technisch:

  • Die FernUniversität arbeitet flächendeckend mit einem Blended Learning Konzept. Das bedeutet, dass die Studierenden nicht nur klassisch gedruckte Studienbriefe per Post zur Bearbeitung erhalten, sondern zusätzlich und häufig sogar überwiegend online am PC studieren. Für Studieninteressierte ist es daher unbedingt notwendig mit dem Pädagogischen Dienst der JVA zu klären, ob ein internetfähiger PC-Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden kann und ob ausreichend Zeiten für ein Studium reserviert werden können.
  • Die FernUniversität hat in der Vergangenheit für einige JVAs einen sicheren und begrenzten Internetzugang eingerichtet (VPN-Tunnel). Dieses Verfahren wird zunehmend durch den Internetzugang über die elis-Plattform abgelöst.
  • elis kann allerdings nur genutzt werden, wenn ein entsprechender Vertrag zwischen der JVA und dem Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft als Betreiber abgeschlossen wurde. Das kann im Einzelfall dazu führen, dass kein sicherer Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität eingerichtet werden kann und damit das Studium in dieser JVA nicht möglich ist.
  • elis sichert neben dem Zugang zu den eLearning-Anwendungen der FernUniversität auch den Mailverkehr zwischen Studierenden und dem Betreuungspersonal in den Lehrgebieten. Dabei wird eine neutrale individuelle Mailadresse für die Inhaftierten vergeben, sodass nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, dass sie von einer JVA aus studieren. Jede Mail wird über den Pädagogischen Dienst der JVA an die Inhaftierten weitergeleitet um die Kommunikation bei Bedarf überprüfen zu können.
  • elis meldet neue Studierende aus den angeschlossenen JVAs an das ZMI, damit bei Bedarf über das Rollen- und Rechtekonzept in der Lernplattform Moodle und anderen eLearning-Anwendungen für die Einschränkungen in der Kommunikation und Kooperation gesorgt wird.


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