VPN unter Ubuntu: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 14. April 2010, 07:24 Uhr

Ein Tipp von Friedrich Heinrichmeyer:

Es kursieren sehr viele verwirrende Anleitungen, die sich meist auf ältere Softwareversionen beziehen. Oft ist aber schwer ein Hinweis darauf zu "googlen", dass sich ein Problem einfach erledigt hat. Genau das ist hier der Fall.

Es genügt unter Ubuntu-9.04 einfach, per Paketmanager das Paket "network-manager-vpnc" zu installieren. Über den Klappmenüpunkt "VPN-Verbindungen" im Netzwerk-Applet in der Taskleiste ist es nach erfolgter Installation wirklich nicht schwer, den VPN-Konfigurationsdialog zu finden, der auch den Knopf "Importieren" für die erstellten Cisco-Profile anbietet. Die Ubuntu-Entwickler entschließen sich wahrscheinlich sogar, die VPN-Software standardmäßig zu installieren.

"Kommandozeilenorientierte" Linux-Anwender müssen sich allerdings dazu durchringen, Ihre Netzwerkkonfiguration dem Gnome-Netzwerkmanager anzuvertrauen, nur dann kann er auch eine VPN-Verbindung verwalten.

Getestet habe ich es daheim mit dem Student-Split-Konfiguration, d.h mit http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/zmi/produkte/fu_vpn_stud_split.pcf von http://www.fernuni-hagen.de/zmi/produkte_leistungen/vpn.shtml. Man importiert die Datei und muss nur noch den Account "Riess", durch seinen eigenen ersetzten.

Zusammengefasst: Man wünscht sich und benutzt dann den Network-Manager-VPNC unter Ubuntu und ist so optimistisch, dass man einfach die für den Original-Cisco-Client zur Verfügung gestellten Einstellungdateien verwendet.

Kubuntu ist derzeit leider nach meiner Ansicht nicht empfehlenswert, da das Standard-Desktop KDE4 zu viele Fehler hat.

Vielleicht ist die Einrichtung eines VPN-Netzwerks mit Opensuse auch einfach. Die unter http://www.fernuni-hagen.de/zmi/helpdesk/vpnclientlinux.shtml zu findende Anleitung funktioniert immer noch, ist aber mittlerweile unnötig kompliziert.

Anmerkung des Helpdesk-Teams: Für Ubuntu können wir leider keinen Support anbieten!