KISS

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KISS steht für Kursinformations- und Steuerungssystem. Der Ursprung des KISS war das Kursverwaltungssystem (KVS), das die Verwaltung mit Artikeldaten für Produktion, Logistik und Versand unterstützte, und die Quelldatenbank (QDB), welches den früheren Fachbereichen erlaubt, die Informationen zu ihren aktuellen und geplanten Lehrangeboten zentral zu pflegen, um aus dieser Quelle sowohl das Personal- und Kursverzeichnis, die Anleitung zur Belegung als auch die Kursinformationen im Virtuellen Studienplatz zu erzeugen.

Wie funktioniert das KISS?

Die Aufgaben und Funktionen des KISS sind umfangreich und komplex. Detaillierte Informationen sind in den KISS-Handbüchern für die Lehrgebietsadministratoren (https://kiss-support.fernuni-hagen.de) zu finden. Achtung: Da die Support-Site auf dem gleichen Webserver läuft wie das KISS, schimpft der Browser wegen des nicht passenden Zertifikats. Sie können die Browserwarnung in diesem ignorieren und den Aufruf der Website fortsetzen. Sollte Ihr Browser Ihnen trotzdem keinen Zugriff auf die Support-Webseite ermöglichen, melden Sie sich beim Helpdesk und wir senden Ihnen das relevante Handbuch per E-Mail zu.


Als kurze Zusammenfassung kann man folgende Hauptfunktionen benennen:

  1. Verwaltung der Kursinformationen zur Veröffentlichung an die Studierenden (früher im Personal- und Kursverzeichnis, inzwischen nur noch im Virtuellen Studienplatz und auf bestimmten Webseiten der Fakultäten).
  2. Verwaltung der Steuerungsdaten der Kursartikel für Logistik und Versand.

Eine wichtige Eigenschaft des KISS ist, dass alle diese Informationen strukturiert in Datenbanken verwaltet werden, so dass eine Reihe von wichtigen Prozessen effizient mit genauen Daten versorgt werden können, ohne dass wichtige Informationen redundant an mehreren Stellen gepflegt werden müssen.

Wer arbeitet mit KISS?

Es gibt zwei Haupt-Anwendergruppen, die mit dem KISS regulär arbeiten: die Administratoren an den Fakultäten, die die Kursdaten für die Lehre pflegen, und die Administratoren in der Verwaltung, die die Artikeldaten pflegen. Dabei arbeiten die Fakultäten und die Verwaltung zusammen, um die notwendigen Daten zur rechten Zeit bereit zu haben.

Die Zuständigkeiten für die Pflege von Kursdaten im KISS ist an den Fakultäten individuell geregelt. Wenn Sie Mitarbeiter/in der Fakuktät sind und noch nicht wissen, wer für die KISS-Datenpflege zuständig ist, fragen Sie ggf. bei Ihrem Medienbeauftragten oder in Ihrem Dekanat nach. Wenn Sie Zugang zum KISS benötigen, weil Sie dort Kursdaten pflegen müssen, müssen Sie sich an den Medienbeauftragten Ihrer Fakultät wenden.

Welche Bedeutung hat das KISS?

Das KISS ist innerhalb der IT-Architektur der Hochschule eine zentrale Datenquelle für mehrere wichtige Prozesse und Lösungen. Hier ein paar Beispiele:

  • Der Virtuelle Studienplatz bezieht aus den Kursinformationen und Artikeldaten eine Vielzahl von Informationen für das Kursportal, zur Konfiguration der einzelnen Kurse (Stichwort: getaktete Freischaltung bestimmter Kurseinheiten, Einsendeaufgaben und Musterlösungen).
  • Die im KISS verwalteten Kursdaten sind die Grundlage des Beleg- und Gebührensystems bezüglich des belegbaren Kursangebotes und bestimmter Belegregelungen (welche Hörerstatus darf einen Kurs belegen oder nicht).
  • Das Versandsystem bezieht aus den Artikeldaten des KISS Details zur Lieferung an Kursbeleger.
  • Die Fakultäten erstellen aus den im KISS abgelegten Kursdaten Kursverzeichnisse für zukünftige Semester, die auch in der Studienberatung verwendet werden.

Einschränkungen des KISS

  • Keine Weiterentwicklung. Das Datenmodell und die implementierten Funktionen des KISS wurden inzwischen eingefroren und werden nicht mehr verändert.
  • Ein Benutzerzugang kann nur einer Organisationseinheit zugeordnet werden. Wenn jemand Kurse von zwei verschiedenen Lehrgebieten pflegen muss, z.B. weil man zwei Teilzeitarbeitsverträge mit verschiedenen Lehrgebieten hat, kann mit seinem regulären Personen-Account das eine Lehrgebiet pflegen, für das andere Lehrgebiet wird ein gesonderte Benutzerzugang eingerichtet.
  • Keine Fakultäten, nur Fachbereiche. Als das KISS geplant und implementiert wurde, gab es noch keine Fakultäten und die Fachbereiche Informatik, Mathematik und Elektro- und Informationstechnik waren eigenständige Organisationseinheiten.
  • Keine Module. Der Bologna-Prozess wurde an der Hochschule erst nach der Implementierung des KISS umgesetzt.