Integration von Hilfe in Eclipse: Unterschied zwischen den Versionen

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In diesem Teil des Artikels geht es um die konkrete Implementierung verschiedener Arten von Dokumentation und Hilfe. Dazu werden die in Eclipse enthaltenen Beispiel-Projekte zur Demonstration herangezogen. Wir werden zunächst ein Beispiel-Plug-In-Projekt erstellen, an Hand dessen wir die Integration der einzelnen Hilfe- und Dokumentationsbestandteile erläutern können.
 
In diesem Teil des Artikels geht es um die konkrete Implementierung verschiedener Arten von Dokumentation und Hilfe. Dazu werden die in Eclipse enthaltenen Beispiel-Projekte zur Demonstration herangezogen. Wir werden zunächst ein Beispiel-Plug-In-Projekt erstellen, an Hand dessen wir die Integration der einzelnen Hilfe- und Dokumentationsbestandteile erläutern können.
  

Version vom 9. Juli 2010, 16:12 Uhr

In diesem Teil des Artikels geht es um die konkrete Implementierung verschiedener Arten von Dokumentation und Hilfe. Dazu werden die in Eclipse enthaltenen Beispiel-Projekte zur Demonstration herangezogen. Wir werden zunächst ein Beispiel-Plug-In-Projekt erstellen, an Hand dessen wir die Integration der einzelnen Hilfe- und Dokumentationsbestandteile erläutern können.

Vorarbeiten

Erstellen des HelloWorld-Plug-In-Projekts

1. Zunächst erstellen wir in unserem Eclipse-Workspace ein neues Projekt. Dazu klicken wir auf New im Menü und wählen Other, weil wir ein neues Plug-In-Projekt erstellen wollen. Im nun geöffneten Dialog wählen wir den Plug-in Project Wizard aus und klicken auf Next:

Auswählen des Plug-in Project Wizards

2. Nun geben wir dem Projekt einen neuen Namen. Da wir wollen, dass das Projekt als Package de.test erzeugt wird nennen wir es "de.test.HelloWorldPlugin".

Benennen des Projektes

3. Nun können wir noch zusätzliche Informationen angeben, wie bspw. die korrekte Version und den Provider.

Versionieren des Projektes

4. Jetzt wählen wir uns als Template passenderweise das Hello, World Command Projekt aus, damit Eclipse für uns ein paar Controls erzeugt.

Ein Template für das Projekt

5. Wenn wir nun auf Finish klicken, sollten wir im Projectview von folgendem Dialog erwartet werden:

Das Projekt ist bereit

6. Wenn wir einen Blick auf die genutzten Extensions und Extension-Points werfen, erkennen wir schon, dass Eclipse für uns einen Menü-Eintrag und ein Toolbar-Element angelegt hat.

Die Extension-Points des Projektes

7. Wenn wir das Plug-In testen, indem wir es bspw. über einen Rechtsklick auf den Projekt-Namen und Run As, sowie Eclipse Application auswählen, sehen wir die beiden Controls, die das Plug-In der Plattform hinzufügen würde:

Die Extension-Points des Projektes

Für mehr Details über die Grundlagen von Eclipse-Plug-Ins sei auf den folgenden Artikel dieses Wikis verwiesen: Eclipse Plugins


Zusammenfassung und Ausblick

Eclipse hat sich in der Galileo - Version 3.5 zu einem extrem mächtigen und gleichzeitig gut bedienbaren Werkzeug entwickelt. Die Komplexität, die früheren Versionen von Eclipse bei der breiteren Verteilung im Wege stand, wurde durch zahlreiche neue Wizards und einen stetigen Ausbau der Dokumentation sowie durch zielgruppengerechte Sekundärliteratur weitestgehend aufgefangen. Nun ist es auch ohne tiefschürfende Kenntnisse der Plattform selbst möglich Erweiterungen dafür zu entwickeln. Wie bei jedem immer in Entwicklung befindlichen Software-Projekt, so lassen sich auch bei der Eclipse Plattform kleinere Inkonsistenzen von neuen Features und Ihrer Umsetzung nicht immer vermeiden. So führt bspw. der Wizard für eine Update-Site beim Einsatz von Plattform-Spezifika im Feature zu einer nicht nutzbaren Update Site, das Feature selbst ist dann ebenfalls bei einer lokalen Installation nicht voll nutzbar. Das sind aber kleinere Fallstricke in einer ansonsten sehr stabilen und gut nutzbaren Plattform. Jedes neuere Feature bringt immer ebenfalls eine Wunschliste mit neuen Ausprägungen des Features, bzw. neuen "Features des Features" mit sich. So wäre es bspw. sehr schön, wenn die Cheat Sheets, die ja eine schnelle Schritt-für-Schritt Anleitung sein sollen Möglichkeiten mitbringen würden, dem User eindeutiger zu zeigen, wie sich automatisch ausgeführte commands (bspw. das Wechseln des Views) und manuell ausgeführte Aktionen in der Oberfläche finden lassen (zum Beispiel über einen "Show me where..." Button, der den Mauszeiger zu der Stelle führt, wo geklickt werden muss). Der Lerneffekt ließe sich dadurch steigern und neue Zielgruppen (bspw. die der unbedarfteren Anwender) erschließen.

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