Mögliche Konfiguration eines PC: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Konfiguration eines PC für Adobe Connect (oder sogar für Videokonferenzen allgemein) ist gar nicht so kompliziert oder anspruchsvoll.
 
Die Konfiguration eines PC für Adobe Connect (oder sogar für Videokonferenzen allgemein) ist gar nicht so kompliziert oder anspruchsvoll.
  
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Wichtig sind vor allem die Grafik- und Soundkarte. Natürlich kann man auch mit den sogenannten "OnBoard-Komponenten" arbeiten, aber wer ein paar Euro für die zusätzlichen Komponenten übrig hat, sollte hier nicht sparen.
 
Wichtig sind vor allem die Grafik- und Soundkarte. Natürlich kann man auch mit den sogenannten "OnBoard-Komponenten" arbeiten, aber wer ein paar Euro für die zusätzlichen Komponenten übrig hat, sollte hier nicht sparen.
  
Für die vollständige Nutzbarkeit von Adobe Connect ist Windows eine unabdingbare Voraussetzung. Unter Linux läuft zwar auch fast alles, aber eben nur fast ...
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Für die vollständige Nutzbarkeit von Adobe Connect sind Windows oder Mac OS eine unabdingbare Voraussetzung. Unter Linux läuft zwar auch fast alles, aber eben nur fast ...
  
 
Als externe Komponenten haben sich bewährt:
 
Als externe Komponenten haben sich bewährt:
* als Kamera: Logitech BCC 950
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* als Kamera: [[Erfahrungen mit Geräten#Logitech BCC 950|Logitech BCC 950]] oder Logitech Group ([[Erfahrungen mit Geräten#Logitech CC 3000e|Testbericht Vorgängermodell]])
* als Mikrofon mit Echounterdrückung: Samson UB 1
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* als Mikrofon mit Echounterdrückung: [[Erfahrungen mit Geräten#Samson UB1 USB Boundary Microphone|Samson UB 1]]
  
Beide werden per USB an den Rechner angeschlossen und ermöglichen Konferenzen bis ca. 6 Personen, die sich z.B. im Halbkreis platzieren. Es empfiehlt sich nicht, die Kamera gleichzeitig für das Audio zu verwenden (was technisch möglich wäre), weil deren Qualität der Echounterdrückung nicht so gut wie an einem weiteren Mikrofon sein wird.
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Beide werden per USB an den Rechner angeschlossen und ermöglichen Konferenzen bis ca. 6 Personen, die sich z.B. im Halbkreis platzieren. Es empfiehlt sich nicht, die Kamera gleichzeitig für das Audio zu verwenden (was technisch möglich wäre), weil das Mikrofon so nah wie möglich sein und die Kamera entfernt stehen sollte.
  
Für die Ausgabe des Tones der Gegenseite sind noch aktive Lautsprecher notwendig, die je nach Raumgröße und anwesender Personenzahl dimensioniert sein sollten. Diese müssen natürlich an den PC anschliessbar sein und nicht zu nah am Mikrofon stehen. Eine allgemeingültige Aussage üebr deren Größe läßt sich nur schwer treffen, aber allgemein gilt: Lieber die Lautsprecher überdimensionert als zu klein. Leiser drehen geht immer ...
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Für die Ausgabe des Tones der Gegenseite sind noch aktive Lautsprecher notwendig, die je nach Raumgröße und anwesender Personenzahl dimensioniert sein sollten. Diese müssen natürlich an den PC anschliessbar sein und nicht zu nah am Mikrofon stehen. Eine allgemeingültige Aussage über deren Größe läßt sich nur schwer treffen, aber allgemein gilt: Lieber die Lautsprecher überdimensionert als zu klein. Leiser drehen geht immer ...
  
 
Nach dem Start eines Browsers und dem innewohnenden Adobe Flash (oder wahlweise auch nur des Plug-In ohne separate Flash-Installation) kann es eigentlich schon losgehen.  
 
Nach dem Start eines Browsers und dem innewohnenden Adobe Flash (oder wahlweise auch nur des Plug-In ohne separate Flash-Installation) kann es eigentlich schon losgehen.  
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Ein solch ausgestatteter PC kann parallel ebenfalls völlig problemlos für alle möglichen Videokonferenzsysteme benutzt werden, die auf einem PC laufen. Das könnten sowohl propietäre Systeme wie Skype, WebEx oder Google Hangout sein, aber auch standardisierte Software, die auf H.323 oder SIP basiert, sind möglich.
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Ein solch ausgestatteter PC kann parallel ebenfalls völlig problemlos für alle möglichen Videokonferenzsysteme benutzt werden, die auf einem PC laufen. Das könnten sowohl propietäre Systeme wie Skype, WebEx oder Google Hangout sein, aber auch standardisierte Software, die auf H.323 oder SIP basiert, sind möglich. Für den letzteren Anwendungsfall hat sich Polycom Real Presence im praktischen Einsatz gut bewährt.

Aktuelle Version vom 13. Dezember 2017, 11:24 Uhr

Die Konfiguration eines PC für Adobe Connect (oder sogar für Videokonferenzen allgemein) ist gar nicht so kompliziert oder anspruchsvoll.

Ein tagesaktueller PC der mittleren Preisklasse (ca. 400 Euro) ist als Grundlage völlig ausreichend. Wichtig sind vor allem die Grafik- und Soundkarte. Natürlich kann man auch mit den sogenannten "OnBoard-Komponenten" arbeiten, aber wer ein paar Euro für die zusätzlichen Komponenten übrig hat, sollte hier nicht sparen.

Für die vollständige Nutzbarkeit von Adobe Connect sind Windows oder Mac OS eine unabdingbare Voraussetzung. Unter Linux läuft zwar auch fast alles, aber eben nur fast ...

Als externe Komponenten haben sich bewährt:

Beide werden per USB an den Rechner angeschlossen und ermöglichen Konferenzen bis ca. 6 Personen, die sich z.B. im Halbkreis platzieren. Es empfiehlt sich nicht, die Kamera gleichzeitig für das Audio zu verwenden (was technisch möglich wäre), weil das Mikrofon so nah wie möglich sein und die Kamera entfernt stehen sollte.

Für die Ausgabe des Tones der Gegenseite sind noch aktive Lautsprecher notwendig, die je nach Raumgröße und anwesender Personenzahl dimensioniert sein sollten. Diese müssen natürlich an den PC anschliessbar sein und nicht zu nah am Mikrofon stehen. Eine allgemeingültige Aussage über deren Größe läßt sich nur schwer treffen, aber allgemein gilt: Lieber die Lautsprecher überdimensionert als zu klein. Leiser drehen geht immer ...

Nach dem Start eines Browsers und dem innewohnenden Adobe Flash (oder wahlweise auch nur des Plug-In ohne separate Flash-Installation) kann es eigentlich schon losgehen.

Fazit

Es sind notwendig:

  • ein tagaktueller PC der mittleren Preisklasse
  • Videoeingang: eine externe Kamera
  • Videoausgabe: ein großer Bildschirm oder Beamer
  • Toneingang: eine externe Audiokomponente
  • Tonausgabe: Lautsprecher, die an den PC anschliessbar sind


Hinweis

Ein solch ausgestatteter PC kann parallel ebenfalls völlig problemlos für alle möglichen Videokonferenzsysteme benutzt werden, die auf einem PC laufen. Das könnten sowohl propietäre Systeme wie Skype, WebEx oder Google Hangout sein, aber auch standardisierte Software, die auf H.323 oder SIP basiert, sind möglich. Für den letzteren Anwendungsfall hat sich Polycom Real Presence im praktischen Einsatz gut bewährt.