Blended Learning Szenario: Unterschied zwischen den Versionen

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* Miteinander abgestimmte Termine: Dies lässt sich mit einem Minimum an Aufwand nur in kleinen Gruppen realisieren und hat hier den Vorteil, dass die Teilnehmenden Termine mit ihren individuellen Vorlieben und Zeitrastern abstimmen können.  
 
* Miteinander abgestimmte Termine: Dies lässt sich mit einem Minimum an Aufwand nur in kleinen Gruppen realisieren und hat hier den Vorteil, dass die Teilnehmenden Termine mit ihren individuellen Vorlieben und Zeitrastern abstimmen können.  
  
Mit der Terminfestlegung zusammen spielt eine Rolle, wie häufig bzw. mit welcher Regelmäßigkeit Webkonferenzen in einem Blended-Learning-Szenario durchgeführt werden sollen. Da in der Regel bei Webkonferenzen Präsenzzeit eines Tutors, Dozenten o.ä. erforderlich ist, ist damit gegenüber den eher auch unbetreut durchführbaren asynchronen Online-Elementen, ein höherer Aufwand verbunden. Für die Lernenden bedeuten diese Szenarien innerhalb eines Blended-Learning-Settings hingegen einen Vorteil. Um zu einer Entscheidung zu gelangen, muss hier der Nutzen gegenüber entstehendem Aufwand bzw. Kosten abgewogen werden. Häufigkeit und Taktung sind außerdem ebenfalls im Verhältnis zu den übrigen angebotenen Online-Elementen abzustimmen.  
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Mit der Terminfestlegung zusammen spielt eine Rolle, wie häufig bzw. mit welcher Regelmäßigkeit Webkonferenzen in einem Blended-Learning-Szenario durchgeführt werden sollen. Da in der Regel bei Webkonferenzen Präsenzzeit eines Tutors, Dozenten o.ä. erforderlich ist, ist damit gegenüber den eher auch unbetreut durchführbaren asynchronen Online-Elementen, ein höherer Aufwand verbunden. Für die Lernenden bedeuten diese Szenarien innerhalb eines Blended-Learning-Settings hingegen einen Vorteil. Um zu einer Entscheidung zu gelangen, muss hier der Nutzen gegenüber entstehendem Aufwand bzw. Kosten abgewogen werden.
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Häufigkeit und Taktung sind außerdem ebenfalls im Verhältnis zu den übrigen angebotenen Online-Elementen abzustimmen.  
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Werden die Webkonferenzen nicht in einem festen Turnus, beispielsweise alle drei Wochen, angeboten, müssen geeignete Zeitpunkte, abhängig vom Inhalt oder Prozess einer Veranstaltung, gefunden werden, zu denen es sinnvoll ist, sich synchron auszutauschen.
 
Werden die Webkonferenzen nicht in einem festen Turnus, beispielsweise alle drei Wochen, angeboten, müssen geeignete Zeitpunkte, abhängig vom Inhalt oder Prozess einer Veranstaltung, gefunden werden, zu denen es sinnvoll ist, sich synchron auszutauschen.

Aktuelle Version vom 15. Mai 2014, 14:35 Uhr

Blended-Learning-Szenarien verbinden in der Regel Lehrelemente, in denen Teilnehmende gemeinsam vor Ort präsent sind, mit Online-Elementen. Präsenz- als auch Online-Anteile eines Blended-Learning-Szenarios können dabei sowohl unterschiedlich stark gewichtet als auch organisiert sein.

Blended-Learning-Szenarien mit geringen Anteilen an Präsenzzeiten nutzen meist ein breites Instrumentarium an Online-Elementen. Neben dem Bereitstellen von Informationen, Inhalten und Aufgaben sollen in einem solchen Szenario auch Kommunikation und Interaktion gefördert werden. Hier unterstützt Adobe Connect insbesondere den direkten, unmittelbaren Austausch der Teilnehmenden und kommt in Art und Weise Präsenzsituationen sehr nahe. Aus didaktischer Sicht haben in einem Blended-Learning-Szenario Präsenzelemente oder mit diesen verwandte Elemente positive Effekte auf das Lernverhalten und den Lernerfolg.

Der Hauptunterschied zu anderen Online-Kommunikations- oder Kooperations-Werkzeugen wie zum Beispiel Foren, Wikis und Blogs liegt bei Adobe Connect in der Synchronität. Das bedeutet es muss mit den Teilnehmenden immer eine zeitliche Abstimmung erfolgen. Ebenso wie in Präsenz-Veranstaltungen gibt es einen festen Termin. Damit wird ein höheres Maß an Verbindlichkeit erzeugt, jedoch ebenfalls ein Verlust an Flexibilität. Hier ist natürlich abzuwägen, welche Bedeutung synchrone Treffen innerhalb eines Blended-Learning-Szenarios bekommen sollen. Je nach Gewichtung und Konzeption sind verschiedene Ausprägungen möglich:

  • Vorgegebene Termine: Dies kann einen hohen Verpflichtungsgrad bedeuten, der sich vor allem dann erzeugen lässt, wenn auch ein großer Teil an Inhalten in Webkonferenzen vermittelt/erarbeitet wird und die Teilnahme zum Beispiel Voraussetzung für die Erlangung eines Zertifikates im Rahmen einer Fortbildung ist. Aber auch offene bzw. öffentliche Veranstaltungen mit freiem Zugang werden häufig zu festen Terminen angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig. Dies kann in einem Blended-Learning-Szenario problematisch sein, da der freiwillige Charakter möglicherweise der angestrebten didaktischen Wichtigkeit nicht gerecht wird. Hier ist auch das Verhältnis zum asynchronen Angebot an Lernaufgaben-/materialien zu berücksichtigen.
  • Miteinander abgestimmte Termine: Dies lässt sich mit einem Minimum an Aufwand nur in kleinen Gruppen realisieren und hat hier den Vorteil, dass die Teilnehmenden Termine mit ihren individuellen Vorlieben und Zeitrastern abstimmen können.

Mit der Terminfestlegung zusammen spielt eine Rolle, wie häufig bzw. mit welcher Regelmäßigkeit Webkonferenzen in einem Blended-Learning-Szenario durchgeführt werden sollen. Da in der Regel bei Webkonferenzen Präsenzzeit eines Tutors, Dozenten o.ä. erforderlich ist, ist damit gegenüber den eher auch unbetreut durchführbaren asynchronen Online-Elementen, ein höherer Aufwand verbunden. Für die Lernenden bedeuten diese Szenarien innerhalb eines Blended-Learning-Settings hingegen einen Vorteil. Um zu einer Entscheidung zu gelangen, muss hier der Nutzen gegenüber entstehendem Aufwand bzw. Kosten abgewogen werden.

Häufigkeit und Taktung sind außerdem ebenfalls im Verhältnis zu den übrigen angebotenen Online-Elementen abzustimmen.

Werden die Webkonferenzen nicht in einem festen Turnus, beispielsweise alle drei Wochen, angeboten, müssen geeignete Zeitpunkte, abhängig vom Inhalt oder Prozess einer Veranstaltung, gefunden werden, zu denen es sinnvoll ist, sich synchron auszutauschen.