Gruppenpuzzle

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Kurzbeschreibung des Veranstaltungsformates

Beim Gruppenpuzzle geht es um das Lernen in Kleingruppen. In zwei aufeinanderfolgenden Gruppenphasen werden die Lerngruppen nach folgendem Schema zusammengesetzt:

  • Gruppenphase 1: AAA - BBB - CCC
  • Gruppenphase 2: ABC - ABC - ABC

In der Gruppenphase 1 bearbeiten die Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben. In der Gruppenphase 2 geht es anschließend darum, jeweils die Ergebnisse aus Phase 1 den anderen Gruppenmitgliedern zu präsentieren. Dadurch, dass dies erneut in Kleingruppen geschieht, erhöht sich der Interaktionsanteil aller Teilnehmenden, da jeder seine Gruppenergebnisse einmal präsentieren muss.

Teilnehmer, Rollen und Rechte

  • Veranstalter/innen: Professor/in, Lehrstuhlmitarbeiter/innen, ggf. technische Unterstützung (für den Anfang werden 2-3 Veranstalter/innen empfohlen)
  • Moderatoren/Moderatorinnen: alle TN werden in den Arbeitsgruppenräumen automatisch zu Moderatoren/Moderatorinnen, sonst keine
  • Teilnehmer/innen: alle Studierende

Raumlayout, Screenshot(s) des Raumes

Wesentlich bei diesem Szenario ist es, dass die Gruppenergebnisse aus der Gruppenphase 1 in den Gruppenräumen der Gruppenphase 2 dargestellt werden können. Gruppenergebnisse können hierzu prinzipiell innerhalb von Adobe Connect mit dem Hinweise-Pod oder dem Whiteboard erarbeitet werden, wobei die Arbeit mit dem Hinweise-Pod empfohlen wird.

Gruppenpuzzle

Das Layout umfasst dann folgende Pods:

Ablauf der Veranstaltung

Das Setting kann mit einer asynchronen Onlinephase via Lernplattform begleitet werden, die u.a. dazu dient, bereits im Vorfeld Gruppen zusammenzusetzen und Themen vorzubereiten.

Vorbereitung

  • Adobe Connect Meetingraum wie folgt vorbereiten:
    • Vorlage für die Gruppenräume im Hauptmeeting mit folgenden Pods erstellen: Teilnehmerliste, Chat, Kamera (und Ton) und evtl. Counter. Der Hinweise-Pod wird später ergänzt.
    • Bestehende Gruppenräume löschen und mit Hilfe der neuen Vorlage neue Gruppenräume entsprechend der Gruppenanzahl anlegen. Die TN-Zahl sollte 5-6 Personen nicht überschreiten.
      Gruppenpuzzle - Hinweise anlegen
    • Im Hauptmeeting im Gruppenraumlayout nun einen Hinweise-Pod ergänzen. In diesem Hinweise-Pod können nun einzelne Notizen pro Gruppenraum angelegt werden (in unserem Beispiel drei Notizen). Es empfiehlt sich, die Notizen entsprechend zu bezeichnen und evtl. auch den Arbeitsauftrag direkt zu ergänzen.
    • Nun in die Gruppenräume wechseln, hierfür muss die Gruppenarbeitsphase gestartet werden, und in jedem Raum den bereits angelegten Hinweise-Pod aus dem Hauptmeeting darin aufrufen und zur jeweiligen, gruppenspezifischen Notiz blättern.
  • Gruppenarbeit via Lernplattform vorbereiten:
    • Abstimmung über Themen/Aufgaben zur Verfügung stellen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass jeweils nur die Anzahl an Personen zulässig ist, die später in einem Connect-Gruppenraum zusammenarbeiten wird (bei uns läge die Grenze bei max. 3 Personen pro Thema).
    • Eventuell Materialien zur Vorbereitung (Literatur, Videos, etc.) zur inhaltlichen Einarbeitung zur Verfügung stellen und darauf verweisen, dass für das Meeeting in Adobe Connect deren Kenntnis vorausgesetzt wird.

Durchführung

  • Veranstalter/in 1 führt in die anstehende Gruppenarbeit ein. Sollten die Teilnehmenden bisher noch nie in Kleingruppen in Adobe Connect zusammengearbeitet haben, empfiehlt es sich, ihnen das Layout kurz vorzustellen, die Pods zu erproben und auf die veränderten Rechte hinzuweisen (zur Erinnerung: Teilnehmende erhalten in Gruppenräumen automatisch Moderatorenrechte).
  • Währenddessen ordnet Veranstalter/in 2 die Teilnehmenden bereits den vorbereiteten Gruppenräumen analog der vorherigen Abstimmung/Themenzuordnung zu.
  • Anschließend wird die erste Gruppenarbeitsphase gestartet.
  • Das Ende der ersten Gruppenphase sollte mittels einer kurzen Nachricht des/der Veranstalters/Veranstalterin an alle Gruppenräume angekündigt werden. Zusätzlich kann ein Counter unterstützen.
Gruppenpuzzle - Notizen blättern
  • Nach dem Ende der ersten Phase kommen alle Teilnehmende in das Hauptmeeting zurück. Veranstalter/in 1 informiert nun die Teilnehmenden darüber, wie sie zwischen den Notizen blättern können, um somit in der Gruppenphase 2 die Ergebnisse aller Gruppen nacheinander aufrufen zu können.
  • Veranstalter/in 2 nimmt währenddessen die Zuordnung der neuen Gruppen nach dem Schema ABC - ABC - ... vor.
  • Anschließend wird die zweite Gruppenarbeitsphase gestartet und die Teilnehmenden können in den gleichen Gruppenräumen wie vorher ihr jeweiligen Ergebnisse präsentieren und besprechen.

Nachbereitung

  • Hinweise-Pods mit den Gruppenergebnissen per RTF-Export exportieren und in die Lernplattform einstellen
  • Connect Meetingraum aufräumen, d.h. Chat löschen, Arbeitsgruppenräume für nächste Sitzung vorbereiten, etc.
  • Nicht mehr benötigte Materialien vom Connect-Server löschen

eigene Erfahrungen, Tipps

Vorteile des Hinweise-Pods:

  • Bei einem kleinen Bildschirm ist das Maximieren des Hinweise-Pods als Moderator/in unkompliziert möglich.
  • Der Hinweise-Pod kann von Moderatoren nicht versehentlich ausgeblendet werden.
  • Das Blättern innerhalb eines Hinweise-Pods ermöglicht die Anzeige aller Gruppenergebnisse in allen Gruppenräume und erfordert nicht, dass der Pod mehrfach nebeneinander/übereinander im Layout integriert ist.
  • Arbeitsergebnisse können unkompliziert exportiert und zur Ergebnissicherung bzw. zur weiteren Bearbeitung im Anschluss zur Verfügung gestellt werden.

Die alternative Umsetzung mit dem Freigabe-Pod, insb. dem Whiteboard, ist möglich, aber deutlich komplexer und fehleranfälliger. Während diverser Tests kamen wir zu folgenden Erkenntnissen:

  • Es müssen drei Freigabe-Pods (in unserem Beispiel) im Hauptmeetingraum erstellt werden, die anschließend manuell in die jeweiligen Gruppenräume eingefügt werden. Hierbei empfiehlt es sich, für die Gruppenphase 1 drei Gruppenräume anzulegen, die jeweils nur auf den Freigabe-Pod für ihre Arbeitsgruppe Zugriff haben und für Gruppenphase 2 drei weitere Gruppenräume anzulegen, die auf alle drei Freigabe-Pods Zugriff haben. Diese Pods sollten dann nebeneinander, d.h. verhältnismäßig klein, angeordnet werden.
  • Bei den Freigabepods sollte von vornherein in den Pod-Optionen eingestellt werden, dass die „Moderatoransicht erzwungen“ wird. Moderatoren können dann über die Vollbildfunktion die jeweiligen Pods vergrößern. Eine Gefahr besteht jedoch darin, dass anschließend versehentlich „Freigabe beenden“ anstelle „Wiederherstellen“ geklickt wird - dies hätte zur Folge, dass in allen Gruppenräumen sowie im Hauptmeeting das präsentierte Whiteboard vom Bildschirm verschwindet und nur über das Hauptmeeting durch eine/n Veranstalter/in wieder hergestellt werden kann.
  • Die Vorbereitung des Settings ist relativ aufwändig.

Durchführung

  • Es empfiehlt sich, eine kleine Dokumentation mit Screenshots für die Teilnehmenden anzufertigen, in der man Ihnen kurz exemplarisch erläutert, wie Sie innerhalb der Notizen blättern können. Alternativ kann dies auch über eine Bildschirmfreigabe gezeigt werden, erfordert allerdings etwas mehr Zeit.